Wer Prospekte streicht, spart nicht nur Papier, sondern riskiert Reichweite, Frequenz und Umsatz.
Das zeigt der Prospektmonitor 2026 von IFH MEDIA ANALYTICS deutlich:
- 97 Prozent der Verbraucher:innen nutzen gedruckte Prospekte zumindest gelegentlich,
- 74 Prozent sogar mindestens einmal pro Woche.
- Gleichzeitig liegt die Hybridnutzung aus Print und Digital bei 88 Prozent.
Die Zukunft heißt also nicht Print oder Digital, sondern Print plus Digital.
📊 Aktuelle Marktdaten zur Angebotskommunikation zeigen die Relevanz von Print sehr deutlich:
Wie sensibel der Markt auf den Wegfall reagiert, zeigt bereits der Prospektmonitor 2025:
51 Prozent der Verbraucher:innen waren von der Einstellung gedruckter Prospekte betroffen.
Von diesen sagen
- 62 Prozent, dass sie dadurch weniger Informationen vom Anbieter erhalten,
- 45 Prozent kaufen dort teilweise weniger ein und
- 49 Prozent orientieren sich stärker an Prospekten anderer Händler.
Dass diese Wirkung nicht nur gefühlt, sondern real messbar ist, zeigt Lidl in den Niederlanden: Nach dem Stopp des gedruckten Flyers in Utrecht sanken die Ausgaben der Haushalte bei Lidl um 7,7 Prozent, die gekaufte Menge um 6,1 Prozent und die Einkaufstrips um 2,0 Prozent. Digitale Alternativen konnten das nicht ausgleichen.
Giant Eagle in den USA macht die Realität im Handel ebenso deutlich: 2023 holte der Händler gedruckte Prospekte in wichtigen Märkten zurück - als bewusst hybrides Wirkmodell mit Print, QR-Code und digitaler Anschlusskommunikation. Die Botschaft ist eindeutig: Print kehrt dort zurück, wo Performance zählt.
Fazit:
Der Prospekt ist kein Auslaufmodell, sondern ein wirksamer Aktivierungskanal. Wer Print intelligent mit digitalen Kanälen verzahnt, erhöht nicht nur Sichtbarkeit, sondern verbessert die Frequenz, Response und Abverkauf. Genau das bestätigt der Prospektmonitor von IFH MEDIA ANALYTICS.
Quellen: Prospektmonitor 2025 und 2026, IFH MEDIA ANALYTICS / IFH Köln.
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